Wir waren 2018 in Bad Hindelang im Allgäu, um Kathrin Reischmann beim Heimweltcup anzufeuern und auch zu treffen. Am Rande des Weltcups haben unsere zwei Mitglieder beim Training von Telemark+ teilgenommen, um vielleicht auch einmal in die Fußstapfen von unserer Kathrin zu treten.
Dort haben wir auch ihre Eltern getroffen, die die Organisatoren des Weltcups tatkräftig unterstützt haben. Die Mühe hat sich gelohnt, denn sie hat am 03.02.18 im Sprint der Damen einen tollen fünften Platz erfahren und hat sich, wie wir auch, riesig gefreut.

Herzlichen Glückwunsch an Max Kroschewski, der in der Schwäbischen Meisterschaft 2018 in der Kategorie Telemark Jugend männlich den Meistertitel erfahren hat und Luzie Kroschewski, den Vizemeistertitel in der Kategorie Telemark Jugend weiblich.

2018 feierten wir das 130. Jubiläum des Telemarkens beim 18. Telemarkfest vom 14.-18. März im Kleinwalsertal, Thema Nostalgie: 1888 wurde unserem Hobby, unserer Passion, unserem Lifestyle der Namen verliehen: Um einer Verwechslung mit der damalig gängigen Schwungtechnik aus Christiania (Parallelschwung) zu vermeiden, haben die Einwohner von Christiania (heute Oslo) die Schwungtechnik mit der abgehobenen Ferse damals so getauft: …TELEMARK…war geboren.

Aber auch Harald und Dagmar Rentz haben unseren Club vertreten: Zum Jubiläums Festival in Schröcken zeigten beide ihr Können natürlich nostalgisch stilecht gekleidet, dazu durften Haralds in Handarbeit gefertigten Skier natürlich nicht fehlen.

TELEMARKSCHULE
TELEMARKSCHULE

Unsere Luzie hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mit Kathrin am Rande des Rennens ein „Meet and Greet“ abgehalten und ihr einige Fragen gestellt, die Kathrin sehr gerne beantwortet hat.

Wie alt warst du, als du das erste Mal auf Skiern gestanden bist?
Als ich das erste Mal auf Ski stand war ich etwa 2,5 Jahre alt und auf Telemarkski mit 13 oder 14 Jahren.

Wie bist du gerade darauf gekommen?
Eigentlich ist daran mein Papa schuld. Er hat das angefangen und weil es so toll aussieht, habe ich es immer auf Langlaufski probiert, was aber eben nicht richtig funktionierte. Beim Bregenzer Telewald habe ich dann schließlich das Telemarken gelernt.

Du kommst aus Steißlingen, kein typischer Wintersportort, wie hast du es geschafft dennoch so erfolgreich zu sein?
Da war auch wieder mein Papa dran schuld. Sobald man einmal bei den Telemarkern dabei ist, kommt man an Fritz, unserem Bundestrainer, kaum vorbei. Wenn man den kennt, dann ist man bald im Jugendtraining dabei, so wie du jetzt. Und wenn man gut trainiert und irgendwann alt genug ist, stehen die Chancen sehr gut ins Team zu den “Großen“ zu kommen.

Was war bisher dein größter Erfolg?
Der größte Erfolg war auf jeden Fall letztes Jahr in Norwegen, die Juniorenweltmeisterschaft, da bin ich zweimal Juniorenweltmeisterin geworden.

Hast du ein Ritual vor dem Rennen? (z.B. immer das gleiche Essen oder dieselben Socken?)
Nein, Glückssocken habe ich nicht, aber dafür ein Startritual. Dabei mache ich immer in derselben Reihenfolge dieselben Übungen. Währenddessen rede ich mir selber zu, z.B. „Ich schaffe das“. Ich formuliere mir auch nochmal mein Ziel für das Rennen, wie „Heute will ich unbedingt Top Fünf fahren“.

Hast du ein Maskottchen oder Glücksbringer, der dich bei Wettkämpfen begleitet?
Nein, das würde ich so nicht unbedingt sagen. Ich habe seit 1,5 Jahren eine Kette von meinem Freund an. Das könnte man schon als Glücksbringer bezeichnen, aber davor hatte ich sie nicht und da lief es auch schon ganz gut.

Wie schaffst du es, dich neben deinem Studium für die Wettkämpfe vorzubereiten?
Während dem Studium kann ich ehrlich gesagt gar nicht so viel machen, ich versuche aber jeden Tag wenigstens ein bisschen zu trainieren. Dafür gehe ich am liebsten raus zum Laufen. Je nachdem wie viel ich gerade lernen muss, reicht es aber oft nur für eine halbe Stunde oder Stunde. Am Wochenende findet man mich dann meistens in den Bergen beim Skifahren, egal ob beim Rennlauf-Training oder beim Frei fahren.

Was willst du in deiner Karriere noch erreichen?
Ich möchte auf jeden Fall noch ein Weltcup-Podium — vorher höre ich nicht auf.
Zu einem Sieg würde ich natürlich auch nicht Nein sagen, aber mein nächstes Ziel ist erst mal aufs Podium zu fahren.

Details

BregenzerTeleWald

25.01-27.01.2019

Telemarkeinsteigerkurse für Kinder und Jugendliche

an den Kurstagen 02/03.02. und 16./17.02.19

Die Ausrüstung wird von TELEMARK+ gestellt!

Ansprechpartnerin

Lars Kroschewski

Lars Kroschewski
Mobil 0176 / 99 55 33 65
l.kroschewski@skiclub-gottmadingen.de