Nach zweijähriger, wetterbedingter Pause ist der traditionsreiche König-Ludwig-Lauf am vergangenen Wochenende erfolgreich nach Oberammergau zurückgekehrt. Athletinnen und Athleten aus insgesamt 32 Nationen sorgten für ein internationales Starterfeld und besondere Wettkampfatmosphäre.
Mit dabei war auch Richard Kupprion, der an beiden Wettkampftagen an den Start ging. Bereits am Freitagabend standen die Startnummernausgabe sowie die Vorbereitung der Skating-Ski auf dem Programm – wichtige Grundlagen für ein gelungenes Rennwochenende.
Am Samstag eröffnete Richard das Wettkampfwochenende mit dem Skating-Rennen über zehn Kilometer. Der Start erfolgte um 9 Uhr in Ettal, gemeinsam mit den Läufern der 21-Kilometer-Distanz. Nach der Anreise per Shuttlebus und einem kurzen Einlaufen fand Richard gut ins Rennen. Auf der vergleichsweise kurzen Strecke Richtung Oberammergau war er für seine Verhältnisse flott unterwegs, obwohl Skating nicht zu seinen bevorzugten Disziplinen zählt.
Der sportliche Höhepunkt folgte am Sonntag mit dem klassischen Hauptlauf über knapp 44 Kilometer. Die Strecke führte in zwei Runden von Ettal bis ins Stadion von Oberammergau. Zu Beginn herrschten gute Bedingungen, doch mit steigenden Temperaturen wurde der Schnee zunehmend weich und sulzig, was das Schieben deutlich erschwerte. Trotz der anspruchsvollen Verhältnisse kämpfte sich Richard bis ins Ziel und beendete das Rennen nach etwas mehr als vier Stunden zufrieden und erschöpft.
Der König-Ludwig-Lauf feierte damit ein gelungenes Comeback. Für Richard war es ein intensives und erfolgreiches Langlaufwochenende. Als nächstes sportliches Highlight plant er die Teilnahme am Engadiner Skimarathon am 8. März.

